Ab in die Pilze

Leckeres Mahl aus dem Wald

Sicherer Start in die Pilzsaison

Mit dem Spätsommer startet wieder die Pilzsaison – auf der Karte des Wildpark-Restaurants, wie auch für die Sammler. So mancher Trupp wandert mit dem Körbchen in den Wald, um an feuchten, mild temperierten Stellen nach einer schmackhaften Mahlzeit zu suchen. Die zudem auch noch gesund ist: Pilze enthalten Aminosäuren, Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Vitamine, Kalium und Phosphor sowie jede Menge Eiweiß.

Wissen und Erfahrung

Wissen und Erfahrung sind beim Sammeln unbedingte Voraussetzung, denn so gut wie jeder leckere Speisepilz hat auch einen giftigen Doppelgänger. Setzen Sie sich mit der Literatur auseinander und machen Sie auch mal eine geführte Pilzwanderung mit. Haben Sie Zweifel, ob ein Pilz essbar ist, sollten Sie ihn lieber stehen lassen oder einen Pilzsachverständigen aufsuchen. Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie bietet dazu unter www.dgfm-ev.de/speise-und-giftpilze/pilzberatung/pilzsachverstaendige eine Liste mit Kontaktdaten. Für den Experten wichtiges Erkennungsmerkmal sind Knollen und Wurzeln.

Die richtige Ausrüstung und professionelle Kniffe

Gesammelt wird mit einem scharfen Messer, das den Pilz in Bodennähe sauber abschneidet. Wollen Sie das schmackhafte Gewächs lieber herausdrehen, sollten Sie das dann entstandene Loch im Waldboden wieder schließen, um das empfindliche Ökosystem nicht zu zerstören. Dann gehört der Pilz von Ungeziefer und Erde grob gereinigt in einen Korb, wo er atmen kann. Den Transport in Plastiktüten, Beuteln oder Rucksäcken sollten Sie vermeiden, da die Pilze Druckstellen bekommen können und dann schnell verderben. Daheim angekommen geht’s ans säubern. Oberstes Gebot: Außer Morcheln gehören Pilze nicht für längere Zeit in Wasser – sie werden matschig und verlieren ihr tolles Aroma. Pfifferlinge bürsten Sie mit dem Küchenpinsel vorsichtig aus, bei Steinpilzen schneiden Sie nur die Stielenden ab. Sitzt dann noch Schmutz in den Lamellen genügt ein kurzes Abbrausen.

Zu viele Pilze gesammelt?

Ihr Körbchen ist so voll, dass sie nicht alles zeitnah essen können? Schneiden Sie die Pilze einfach in dünne Scheiben und legen sie Sie auf ein Backblech. Dann bei leicht geöffneter Ofentür etwa vier bis fünf Stunden bei maximal 40 Grad trocknen.

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