Beignets: Köstlichkeit mit Tradition

 

Weltgewandtes Dessert: Beigents

Beignets in aller Munde

Köstlich-süße Bällchen mit fruchtiger Apfel-Zimt-Füllung, Honig und Vanilleeis. Mit den leckeren Beignets hat das Wildpark-Restaurant einen absoluten Klassiker auf den Kulinarischen Kalender gesetzt, der als heißer Nachtisch das Januar-Menü abrundet. Was so frisch daherkommt, hat schone eine lange Geschichte und wird in vielen Regionen Europas wie auch Nordafrikas mit besonders viel Liebe aufgetischt.

Weit gereistes Gebäck

Spuren des Gebäcks sind bereits in Rezeptbüchern aus dem Mittelalter zu finden. Auch die Römer naschten Scriblita, ein Dessert, das aus feuchtem Teig hergestellt und in kochendem Tierfett gekocht wurde. Der islamische Einfluss auf die spanische Küche brachte Buñuelos, in Fett frittierte Bälle aus Brandteig hervor, und von dort aus kamen die Beignets nach Frankreich. Mit den Auswanderern landeten sie schließlich auch auf den Speisekarten in Amerika. Lousiana und vor allen Dingen New Orleans sind inzwischen bekannt für ihre mit Bergen von Puderzucker bestreuten Beignets. Dort auch gerne gleich zum Frühstück.

Regionale Unterschiede

Während im deutschsprachigen Raum mit dem Begriff Beignets meist Obstkrapfen gemeint sind, bei denen verschiedene Fruchtstücke durch Brand- oder Hefeteig gezogen werden, sind die Franzosen variabler. Pilz-Beignets, Kartoffel-Beignets, Brokkoli-Beignets oder Zucchini-Beignets machen das Fettgebäck zum herzhaften Snack. Je nach Region unter verschiedenen Namen: Bugnes, Merveilles, Oreillettes, Tourtisseaux, Corvechets, Ganses oder Nouets. Auf Korsika, wo nicht nur die Insellage die Möglichkeiten einschränkt, sondern schon aus Protest alles anders ist, wird der Teig für die Küchlein mit Kastanienmehl hergestellt.

Traditionelle Feste

Auch der Berliner Pfannkuchen und der Krapfen haben natürlich seine Wurzeln im Beignet, gepaart mit der Christlichen Religion. Vor der 40-tägigen Fastenzeit galt es, richtig fett zu essen und da kam das einfach herzustellende Gebäck für die Massen gerade recht. Bis heute ist das so geblieben, wenn auch in bunter und oft sehr individueller Form: Fasching und Berliner gehören ebenso zusammen wie Mardi Gras und Beignets. Übrigens: Wer im französischen Teil Kanadas ein Beignet bestellt, darf nicht enttäuscht sein. Statt eines gut gefüllten Brandteiges verstehen die Kanadier darunter einen schlichten Donut.

Lassen Sie sich unsere Beignets im Januar im Wildpark-Restaurant schmecken – ganz im Bewusstsein wie viel Historie in dem köstlichen Stück Nachtisch steckt. Ihre Reservierungen für unsere Januar-Menü nehmen wir gerne unter 040/819 77 47 40 entgegen.

 

 

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